Einfach einzigartig

Die Tradition von Bad Ems

Lange ist es her. In nur zwei Jahren, von 1928 bis 1930, wurde der Golfplatz auf der Denzerheide erbaut. Und das für keine geringere Institution als die Staatsbad Bad Ems GmbH. Daran waren Karl Hoffmann sowie die international renommierten Platzbauer Charles A. MacKenzie und Major Fahrenholtz beteiligt. In seinen Anfängen 1938 wurde er als Rheinischer Golfclub Bad Ems gegründet. Nach dem Krieg 1948 erfolgte eine Neugründung als Mittelrheinischer Golfclub Bad Ems (MGC Bad Ems). Und wieder war es Karl Hoffmann, dieses Mal mit der Unterstützung von rund 60 Clubmitgliedern, der seinen Aktionismus auslebte.

Seit 2024 heißt die Golfanlage GC Bad Ems Parklandkurs. Zum einen soll die Namensgebung den traditionellen Bezug zu Bad Ems aufreucht erhalten. Zum anderen wird durch die neue Bezeichnung die wundervolle, parkähnliche Umgebung, in die sich die Spielbahnen integrieren, hervorgehoben. Hier wird jede Runde zu einer wahren Erholung.

Ein Platz für Rekorde

Schon damlas wurden sensationelle Ergebnisse erzielt. Das wohl beste und bekannteste ist der Platzrekord von Henry Cotton bei den German Open 1937. Mit einer unglaublichen 63er Runde unterstreicht er seine damls unglaubliche Leistung. Cotton gewann das Turnier in Bad Ems mit einem sehr großen Vorsprung. Ein weiterer Grund, warum dieser Platz historisch berühmt wurde und es heute immer noch ist. Tradition hält eben ewig.

Weitere Berühmtheiten

Zu den berühmtesten Spielern in Bad Ems zählen, und er wurde bereits erwähnt, Henry Cotton. Er gewann 1937, 1938 und auch 1939 die German Open. Außerdem haben Auguste Boyer, Percy Alliss und Alf Padgham ebenfalls in den 1930er Jahren bei den German Open mitgespielt und konnten sie ebenfalls gewinnen.